Forst
Die BÜRGERGEMEINDE REINACH BL ist in unserer Gemeinde für die Pflege von 58 ha der total 118 ha Wald zuständig. Die anfallenden Waldarbeiten erfolgen mit eigenen Mitteln und Unternehmern im Forstrevier Angenstein. Das Fortstrevier umfasst die Waldungen der sechs Revierpartner der Bürgergemeinden Aesch (Kopfbetrieb), Duggingen, Grellingen, Pfeffingen, Therwil und Reinach. Die sechs beteiligten Bürgergemeinden entscheiden in allen Fragen der Waldbewirtschaftung weitgehend selbstständig und unabhängig: Die Waldchefs vertreten die Belange des Waldes in ihren Bürgerräten. Es ist das Ziel des Reviers grenzüberschreitende Bewirtschaftungsformen auszuführen. Der Kopfbetrieb stellt das Personal, sowie die nötige Infrastruktur zur Verfügung und verrechnet den Revierpartnern die erbrachten Leistungen auf Grund von in der Revierkommission beschlossenen Ansätzen. Die Bürgergemeinden als Waldbesitzer sind FSC und Q/PEFC zertifiziert.

Die Waldpflege schlägt sich in der Rechnung der BÜRGERGEMEINDE REINACH BL mit einem jährlichen Defizit in der Grössenordnung von durchschnittlich 50’000 Franken nieder. Glücklicherweise können diese Defizite durch Einnahmen gedeckt werden, welche aus der Verpachtung von Grund und Boden anfallen.


Waldputzete

Jedes Jahr findet jeweils Ende März/Anfang April die "Waldputzete" der Bürgergemeinde statt: Nach einer kurzen Begrüssung durch den Waldchef der Bürgergemeinde werden unter der Leitung von Revierförster Christian Becker und seinem Team verschiedene Gruppen gebildet, um den Wald zu putzen, verschiedene Installationen im Wald wieder zu erneuern oder Instand zu stellen. Nicht nur beim Arbeiten geht es "um die Wurst", sondern auch beim Znüni. Nach einem Morgen körperlicher Betätigung wird die "Waldputzete" mit einem Mittagessen abgeschlossen. Für verschiedene Waldputzer wird der Anlass in der Regel mit einem Jass noch ein bisschen verlängert...

Der Bürgerrat möchte sich auch an dieser Stelle bei den treuen Waldputzerinnen und Waldputzern herzlich für ihren Einsatz bedanken und freut sich, sie – und natürlich auch Neue – auch an der nächsten "Waldputzete" begrüssen zu können.




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